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Genealogie-Seiten der Familie KrückeMittlerweile ist es soweit! Endlich habe ich mit GeneaNet einen Partner gefunden, bei dem ich meine Ahnendateien als Datenbanken laufen lassen kann. Mittlerweile arbeite ich schon ein paar Jahre an den Daten der Krückes. Angefangen hat alles mit einer Hypothese: Wenn es heute nur noch zirka 80 männliche Namensträger in Deutschland gibt, dazu noch ungefähr 20 in den USA, könnte unser Familienname einen gemeinsamen Ursprung – einen Ur-Krücke – haben. Daher fing ich bei den Lebenden an und versuchte, sie so weit wie möglich zurückzuverfolgen. Anfangs interessierten mich also lediglich die männlichen Linien. Auf diese Art und Weise bin ich in Lippe bis vor 1500 zurückgelangt, die längste zusammenhängende Dokumentation. Auch die Linie Solling, die ich früher „Harz“ nannte, lässt sich bis zum 30-jährigen Krieg zurückverfolgen. Auf diese Weise ist es gelungen, viele einzelne Familien zusammenzufügen. Ein guter Anfang. Mittlerweile habe ich die Familien in mehrere Hauptlinien aufgeteilt. Dabei unterscheiden sich zum Beispiel die Linien Lippe-Detmold und Höxter nur durch die Konfessionsgrenze des Bistums Paderborn und der Grafschaft Lippe. Hier bleibt noch zu forschen. In die Linie Höxter gehören auch die Driburger, Steinheimer, Nieheimer usw., die sich zum Teil aber noch nicht bei mir gemeldet haben. Die „Westfalen“ kommen alle aus der Gegend um Verden und früher vielleicht aus Süd-Holstein. Eine „richtige“ Bauernfamilie mit Heiratsgepflogenheiten, die einen Familienforscher zur Verzweiflung treiben (jedenfalls bis 1900). Die Wiederholung der eingeheirateten Familiennamen ist auffällig bis verwirrend, aber das kriegen wir sicher auch noch hin. In Schlesien hänge ich um 1800, viele Dokumente sind zerstört oder noch nicht wieder aufgefunden. Meine Familie kommt aus dem Kreis Striegau (später Schweidnitz, heute Waldenburg) in Niederschlesien. Der älteste Krücke trat dort bereits 1546 auf, nur, wo kam er her? Funde ohne lebende Nachkommen (bis jetzt) habe ich aus Namslau (ca. 50 km östlich von Breslau). Weiterhin aus Seebnitz (Schlesien, nicht Sachsen) mit Nachkommen in Berlin. Trotzdem ist diese Datei mittlerweile am größten. Hier habe ich auch alle mütterlichen Linien mit einarbeiten können. Die lippische Linie habe ich übrigens auch mütterlicherseits bis ca. 1350 zurückverfolgt. Zum Glück hat diese Arbeit aber schon jemand vor mir gemacht, ich habe es nur überarbeitet und digitalisiert. Hier muss ich aber noch ein paar Generationen eingeben. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen, die mir bisher bei der Suche geholfen haben. Auch Euch viel Erfolg bei Eurer Suche, vielleicht werdet Ihr ja bei mir fündig.
Für alle, die es interessiert: Was bedeutet dieser eigentümliche Name überhaupt?Krücke ist die niederdeutsch-westfälische Bezeichnung für etwas Gebogenes, entlehnt z.B. von einem Schäferstab. Das Ganze übertragen auch als Flurname für ein gebogenes Ackerstück oder eine Flusswindung. Krückemeyer ist demnach der Bauer, der ein solches Ackerstück besitzt. Bei Bauernfamilien war es oft üblich, dass die weichenden Erben dann die Berufsbezeichnung „Meyer“ wegließen. Krückau ist die Bezeichnung für einen stark mäandernden Fluss, z. B. in Westholstein/Dithmarschen. Verwechslungen oft mit Kruke und seinen Abwandlungen, dieser Name entstammt aber dem Gefäß „Kruke“ und gilt als ein Übername des Krukenmachers, Töpfers. Die Rostocker Krückes kamen um 1600 aus Holland. Dort schrieben sie sich früher Cruyck und Cruck. |